Heirat Gehlberg, 22.4.1798: "Am 22ten Aprill, als am Sonntage Misericordias Domini, wurde nach vorhergegangenem dreymaligen Aufgebot in der Nachmittagskirche Joh. Gottfried Schmidt ein Junggesell und Glasmacher allhier, des Nikolaus Schmidts, weyl. Glasmeisters allhier eheleibl. zweyter Sohn, mit Blandina Christiana Schmidtin, des Conrad Schmidts, Fuhrmann u. Gerichtsschöpp allhier, älteste Tochter, nach gehaltener Trauungsrede copuliret"25;
1837 "weyland hiesiger ... Glasmeister, wie auch Lehnträger Johann Gottfried Schmidt"25;
Am 20.8.1815 wird in Gehlberg die Erlaubnis zum Bau einer 2. Glashütte ("Hütte auf der Hirschstallwiese") erteilt. Zuvor hatte der Lehnträger Joh. Gottfr. Schmidt der Herzögl. Regierung mitgeteilt, dass außer ihm selbst (und außer den Erstbittstellern vom 10.9.1814, die Glasmeister Heinrich Hartwig und Johann Andreas Heinz) nur noch Joh. Georg Hartwig sen. und Gottfried Greiner zur Beteiligung entschlossen hätten. Dem schlossen sich kurz vor der Erlaubnis noch die Glasmeister Joh. Ludwig Heinz, Joh. Nicol. Schmidt und Joh. Georg Hartwig jun. an. Die nun insgesamt 8 Teilhaber bauen nun für 1500 Taler (zumeist geborgtes Geld) zum 2. Mal eine Glashütte auf der Hirschstallwiese.43 |